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High End - Wichtige Grundlagen der Musikwiedergabe

 

Vor einiger Zeit entdeckten wir auf der Internetseite eines netten Kollegen eine Zusammenfassung der relevanten Grundlagen, die man kaum hätte besser beschreiben können. Zwar geht es hier nicht speziell um Kabel, dennoch möchten wir diese passende Aufzählung zum Thema High End hier veröffentlichen:

 

Für ALLE Geräte, die in irgendeiner Form zur Aufzeichnung, zum Transport oder der Wiedergabe von musikalischen Ereignissen dienen, gelten die gleichen grundlegenden physikalischen Fakten!


Das sind die 10 Gebote, die für jeden Gerätevergleich gelten:


I. PHASENRICHTIGKEIT - Die Phase darf niemals invertiert sein! Prüfen Sie die absolute Phase aller Komponenten und stellen Sie sicher, dass die gesamte Anlage phasenrichtig verkabelt ist. Phasendrehungen sind Gift für den Klang.

II. DÄMPFUNG  - Können Sie sich vorstellen, wie eine Geige klingt, über die ein Sack gestülpt ist? Das ist Dämpfung und die verfälscht jeden natürlichen Klang. Man suche nach Möglichkeiten, das Signal ungedämpft = unverfälscht zu transportieren.

III. FEEDBACK - oder Gegenkopplung ist die Korrektur eines Problems, das man besser gar nicht erst entstehen lässt! Reale Dynamik und Klänge gibt es nur ohne Gegenkopplung! Nur wenn es gar nicht anders geht, darf Gegenkopplung in „homöopathischen“ Dosierungen angewendet werden.

IV. ZEITFEHLER  - Jitter auf der digitalen Ebene und mechanische Vibrationen sind existent, auch wenn sie sich der bewussten Wahrnehmung entziehen, und sie verursachen Zeitfehler in der akustischen Abbildung, die wahrgenommen werden.
Stellen Sie sich die Größenordnung einer Schwingung von 15.000 Hertz vor und wie wenig es braucht, eine solche zu verändern.

V. DYNAMIK  - Musik lebt von der Dynamik, sowohl Grobdynamik als auch Feindynamik. Auch wenn von den 80 - 110 dB Dynamikumfang, also dem Unterschied in der Lautheit von der leisesten bis zur lautesten Stelle, von Livemusik in der Aufzeichnung nur 20 - 40 dB übrig bleiben, werden beispielsweise für einen 30 dB-Dynamiksprung mehr als 1000 Watt! benötigt. Selbst wenn die durchschnittliche Leistungsanforderung nur bei 2 - 3 Watt liegt, verlangen Dynamikspitzen die besagten 1000 Watt und das an allen Lautsprecherimpedanzen bis hinunter zu 1 oder 2 Ohm. Prüfen Sie, ob Ihr Verstärker an 2 Ohm ohne Einschränkungen läuft. An 4 Ohm sollte die Leistung ungefähr doppelt so hoch sein wie an 8 Ohm.

VI. DYNAMIKVERHALTEN  - Der Anstieg der ersten Wellenfront sollte nicht nur „in Phase“ sein, sondern auch schnell. Wie ist die Anstiegszeit in echten Messwerten, nicht in wolkigen Werbebegriffen wie „schnell“ oder „ultraschnell“?

VII. KOHÄRENZ  - meint, dass die Wiedergabe von Musik „als Ganzes“ erfolgt und eben nicht als „Ansammlung von Tönen“. Hören Sie doch mal, welche Lautsprecher ein „musikalisches Ganzes“ wiedergeben können.

VIII. ZEITVERHALTEN  - ist von entscheidender Bedeutung! Unser archaisches Erbe bietet uns diesbezüglich eine unglaubliche Fähigkeit, Schallereignisse blitzschnell mit einer verblüffenden Genauigkeit „auszuwerten“. Jeder hat schon mal erlebt, dass hinter seinem Rücken etwas zu Boden fällt und quasi „in Echtzeit“ die Auswertung vorgenommen, was es war und in welchem Umfeld oder Raum das stattgefunden hat. Diese Auswertung beruht nur auf der Fähigkeit, winzigste Zeitunterschiede zu erkennen, also die unterschiedlichen Laufzeiten der eigentlichen Schallwelle und die verschiedenen Reflexionen zuzuordnen. Wenn man das messtechnisch untersucht, gelangt man zu der Erkenntnis, dass unser Gehör bzw. unser Gehirn fähig ist, Unterschiede in der Größenordnung von wenigen 1/100000 Sekunden aufzulösen!
Wer sich die Phasenfehler und die Zeitfehler einer Musikdarbietung auf dem Weg vom eigentlichen Ereignis über die gesamte Aufnahme- und Wiedergabestrecke vor Augen führt, dem wird klar, dass das Ergebnis nicht viel mit „Live“ zu tun hat, nicht haben kann.
Dem Zeitverhalten muss wesentlich mehr Aufmerksamkeit zugewiesen werden als dem Frequenzverhalten, demgegenüber unser Ohr wesentlich toleranter ist.

IX. DIE MAGIE DES „KABELKLANGES“ - Natürlich „klingen“ sie alle unterschiedlich. Richtig ist, dass sie den den Klang der angeschlossenen Komponenten unterschiedlich beeinflussen. Das hängt vom Aufbau des Kabels ab.

X. WENIGER IST MEHR  - Das Ergebnis eines möglichst kurzen Signalwegs, der in einer elegant-stabilen Schaltung realisiert ist, ist reine unverfälschte Musik.

 

Wir danken Hermann Hoffmann (Audio Int'l)

 

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Letzte Änderung: 26. Apr. 2013, © German Highend